Lasst uns selbst wirksam sein...


Dankbarkeit

Mal ehrlich:
Wie oft denken wir an die Dinge, Umstände, die wir NICHT haben? - so unglaublich oft!
Und wie oft fühlen wir Dankbarkeit für all die kleinen und großen Selbstverständlichkeiten, die in unserem Leben sind?... Einmal pro Woche vielleicht? Dann bist du echt schon ziemlich gut...

Solltest du zum Großteil derer gehören, die noch Input brauchen, um mehr Dankbarkeit zu spüren, dann geht´s hier lang:

Jeden Tag ein bisschen Dankbarkeit und dein Fokus wechselt  ganz wie von allein von "oh, nö" zu "ah, ja"  

Danke Routine 1)
Morgens beim Aufstehen: DANKE beim ersten Schritt, den du auf den Boden setzt und beim zweiten Schritt: DANKE und beim dritten ebenfalls: DANKE. Was machst du als nächstes? Tippelst du ins Bad? Dann sag Danke, dass du laufen kannst. Sag DANKE, wenn du warmes (oder kaltes) Wasser über dein Gesicht oder deinen Körper laufen lässt. Bedank dich, weil du etwas zum Frühstücken hast und weil du es warm hast....hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es gibt so unglaublich viel, für das wir dankbar sein können. Wir müssen es nur finden.

Danke Routine 2)
Abends, wenn du deinen Kopf auf´s Kissen legst, schlaf mit einem Gedanken über den Tag ein, der dich lächeln lässt. Ein paar Anregungen für dich:
* Habe ich einen lieben Menschen getroffen? Habe ich etwas gutes für jemanden getan?
* Habe ich heute etwas gemacht, was ich noch nie gemacht habe, das mir gut getan hat?
* Habe ich etwas mit schönes mit meinem Kind, meinem Partner unternommen?
* Habe ich einfach mal nichts gemacht und das war schön?
* Habe ich dem Menschen an der Kasse zugelächelt oder vielleicht sogar von Herzen einen schönen Tag gewünscht?
 
Noch effektiver ist das, wenn du die Gedanken in ein kleines Heftchen schreibst.  Dann kannst du sogar nachlesen, wieviel "DANKE" es in deinem Leben tatsächlich gibt. Du wirst dich wundern. Leg dir das Heft (den Block)  mit einem Stift neben das Bett, dann hast du es jeden Abend parat.

Du nimmst diese guten Gedanken und vor allem das dabei aufkommende Gefühl, wenn es dir vielleicht warm ums Herz wird, mit in den Schlaf. Versprochen! Und deine Gedanken werden sich auf Dauer verändern, deine Sicht auf deine kleine Welt um dich herum wird eine andere sein. Deine Aufmerksamkeit fließt immer dorthin, wo du die Energie hinbringst. Heißt: bin ich dankbar, ziehe ich Umstände an, für dich ich noch mehr Dankbarkeit empfinden kann.

Danke Routine 3)
Du kannst dir auch in der Wohnung verteilt kleine Zettelchen kleben. 
Darauf schreibst (z.B. DANKE) oder malst du etwas (z.B. einen Smiley), wodurch du sofort sofort daran erinnert wirst, wenn du das siehst: es ist Zeit, DANKE zu sagen. 
Halte kurz inne, überlege, was das heute sein kann und sprich es leise oder laut für dich aus. 
Ein guter Platz dafür ist zum Beispiel dein Badezimmer Spiegel oder die Wohnungstür, dort kommst du an jedem Tag sicher mindestens einmal  vorbei.

Ist das toll oder ist das toll! Ich schwör auf jeden Fall drauf.

Mach eine Challenge draus, für erst einmal 40 Tage, damit dein Monkey Mind, sich an das neue Programm, das du ab jetzt verfolgst, gewöhnen kann.
Und dann schau, was passiert :-)

Viel Freude dabei und wunderbare Erkenntnisse darüber, für welch vermeintlich kleine Dinge wir doch dankbar sein können, wünscht dir,

Claudia Sigl